Die 6 schlimmsten Fehler beim Weintrinken

Welche Fehler beim Weintrinken haben Sie schon gemacht?

Wir alle haben schon diese Fehler beim Weintrinken gemacht.

Egal ob wir nervös bei unserer ersten Verkostung das Glas umkippen oder anscheinend allwissend und nur leicht angetrunken dem Sommelier im Weinshop beim Wein kaufen die Flasche Wein erklären wollen. Welche schlimmen Fehler beim Weintrinken haben Sie sich schon erlaubt?

1. Das Weinglas am Kelch halten

Daran erkennt man Neulinge sofort: sie halten das Weinglas am Kelch. Das Glas hat einen Stiel und das aus gutem Grund. Über Ihre Hände übertragen Sie Körperwärme auf das Glas und erhitzen so den Wein. Auch scheinbar minimale Temperaturänderungen haben großen Einfluss auf die Aromen des Weins. Genießen Sie Ihren Wein bei optimaler Serviertemperatur, indem Sie das Glas einfach am Stiel halten. So haben Sie länger etwas vom Wein.

Wir alle machen Fehler beim Weintrinken - grüner Tee und roter Federweißer? Kann schmecken, muss aber nicht. Tastavin Weinblog
Wir alle machen Fehler beim Weintrinken – grüner Tee und roter Federweißer? Kann schmecken, muss aber nicht.

2. Kaugummi kauen & rauchen

Wollen Sie Wein wirklich genießen und alle Aromavielfalten, Zwischentöne und Nuancen mitnehmen? Dann sparen Sie sich Kaugummi und Zigarre für danach auf. Ansonsten verpassen Sie die Hälfte des Weins, weil Ihre Geschmacksknospen noch mit Nikotin und Pfefferminzaromen überschüttet werden.

3. Das Glas komplett füllen

Was wir gern bei Bier, Schnaps und Cocktails machen, ist beim Wein eher hinderlich: das Glas bis zum oberen Rand füllen. Für Faule mag das schlüssig sein („Man muss ja nur 1x eingießen!“), für Weinliebhaber bringt es aber nur Nachteile. Füllen Sie Ihr Glas lieber nur mit rund 0,2 Litern. Dadurch hat der Wein im Glas genug Raum zum Schwenken, wodurch Sie mehr Aromen wahrnehmen können. Zum Anderen können Sie so besser den Wein im Gegenlicht ansehen und die Farbe begutachten.

Praktischer Nebeneffekt: wenn Sie mal ein Glas umstoßen, ist nicht sofort der halbe Weinvorrat verloren.

4. Zu schnell trinken

Den Wein zu schnell zu trinken mag verlockend sein, vor allem wenn er denn besonders lecker ist. Aber auch hierbei kann man sich Zeit lassen, versuchen so viel wie möglich vom Wein mitzunehmen, die Aromen schmecken, die Veränderung der Geschmacksnuancen über die Zeit wahrnehmen und überlegen, welche Faktoren Einfluss hatten, damit dieser Wein jetzt grad in Ihrer Hand so schmeckt, wie er schmeckt.

5. Nichts Neues ausprobieren

Sie glauben, Sie mögen nur Rotwein und kaufen deshalb seit Jahren den selben Wein? Finden Sie ähnliche Weine, z.B. Portwein, die Sie begeistern könnten. Bestellen Sie einfach mal einen Roséwein! Trinken Sie gern die Weinkarte kreuz und quer, wenn es hilft, etwas Neues zu entdecken. Es gibt mehrere Millionen Weine auf der Welt. Da ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass Ihnen nur einer davon schmeckt.

6. Sich sklavisch an die Regeln halten

Die meisten Regeln des Weintrinkens entstanden aus gutem Grund und haben hohen praktischen Wert, wenn Sie sich viel mit Wein beschäftigen. Wenn Sie sich aber davon eingeschränkt fühlen, gehen Sie Ihren eigenen Weg. Rotwein am Sonntagvormittag? F**k the rules. Roséwein zur Currywurst? Go for it! So konservativ das Weinbusiness oft scheint, so wichtig bleibt es, sich immer für Neues offen zu halten. Vielleicht ist Ihre nächste große Weinliebschaft ja Gelber Wein?

Welche (scheinbar) schlimmen Fehler beim Weintrinken haben Sie begangen? Erzählen Sie uns von Ihren Missetaten in den Kommentaren!

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Über Max 19 Artikel
Max schreibt für Tastavin über die neuesten Weinentdeckungen. Angefangen hat er mit einer Vorliebe für alten Whiskey und dunklen Rotwein, heute findet er, dass Wein in erster Linie interessant sein und eine Geschichte erzählen muss, egal ob frischer Beaujolais Primeur oder alter Bordeaux.

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